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Tag 'Bildung'

andererseits 37 – Schopenhauerstraße

Dienstag, Oktober 20th, 2009
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Die Sendung behandelt verschiedene Probleme heutiger Schulpolitik. Das Schulgrätzel Schopenhauerstraße in Wien-Währing bildet dafür den Ort des Geschehens. In verschiedenen Schultypen lernen hier ca. 1000 SchülerInnen. In verschiedenen Interviews mit Lehrenden, DirektorInnen und SchülerInnen kommen heiße Eisen heutiger Bildungspolitik zur Sprache. Ein Film des Paulo Freire Zentrums.

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Auf dem Weg zur gerechten Schule

Dienstag, April 21st, 2009

Die Katholische Aktion Österreich fordert mehr Bildungsgerechtigkeit im österreichischen Schulsystem.

Die österreichische Schule muss sozial gerechter werden. Derzeit ist es, wie zahlreiche Studien belegen, dass Bildung „vererbt“ wird. Einkommen und sozialer Status der Eltern spielen eine wesentliche Rolle für die Bildungslaufbahn der Kinder. Nur ein Viertel der Kinder, deren Eltern als HilfsarbeiterInnen arbeiten, besuchen die AHS-Oberstufe oder die BHS (24,8%), während dies drei Viertel (74,3%) der Kinder aus Familien tun, deren Eltern hochqualifizierte Tätigkeiten ausüben.

Ähnliches lässt sich auch bezüglich der Einkommen der Eltern beobachten: Je weniger die Eltern verdienen, desto seltener wechseln ihre Kinder nach der vierten Klasse Volksschule in die AHS-Unterstufe, – auch wenn sie laut Volksschulzeugnis die AHS-Reife gehabt hätten. Diese Tendenz setzt sich über die Oberstufe bis zum Studium fort. Weiterlesen

Christiane Spiel: Kann man Bildung messen?

Dienstag, April 21st, 2009
Mai ’09
25
19:00

Evaluation und Ranking haben in den letzten Jahren Einzug in alle Bereiche der Bildung gehalten. Universitäten werden auf Qualität geprüft, die PISA-Studien sorgen regelmäßig für Aufregung. Welche Verlässlichkeit haben solche Studien, kann Bildungsqualität gemessen werden und mit welchen Methoden? Christiane Spiel, die die neue Wiener Fakultät für Psychologie aufgebaut hat, ist selbst Gutachterin und Evaluatorin und kann darüber authentisch Auskunft geben.

Christiane Spiel ist Professorin am Institut für Wirtschaftspsychologie, Bildungspsychologie

Forum Zeit und Glaube, Otto-Mauer-Zentrum, Währingerstraße 2-4, 1090 Wien

Bildungspolitik: Lust auf Schule?

Mittwoch, Januar 28th, 2009
Mrz ’09
17
19:00

Podiumsdiskussion mit

  • Eva Scholik, Vorsitzende der AHS-Lehrergewerkschaft (GÖD),
  • Maria Smahel, Koordinatorin-Elternbeirat im BMUKK,
  • Gerald Faschingeder, Bildungssprecher der KAÖ

Was und wie man heute in Österreichs Schulen lernt und lehrt, warum Modelle, Konzepte und Projekte für Diskussionen auf allen Ebenen von Staat und Gesellschaft sorgen, worin das Ziel der Bildung in der Schule liegt sind Themen, die auf dem Podium zur Sprache kommen und mit dem Publikum diskutiert werden sollen.

Otto-Mauer-Zentrum, Währingerstraße 2-4, 1090 Wien

ZARA-Talk: Die Roma – Viele Vorurteile, wenig Wissen über Realitäten

Montag, Oktober 20th, 2008
Okt ’08
22
19:00

Ort: Depot, Breitegasse 3, 1070 Wien
Ilija Jovanovic, Obmann des Romano Centro, und Emmerich Gärtner-Horvath vom Verein Roma-Service sprechen über die soziale und gesellschaftliche Situation der Roma in Österreich.

Nach den Vertreibungen rumänischer Roma in Italien und deren Flucht unter anderem nach Österreich rückte die größte Minderheit Europas wieder in die Schlagzeilen. Viel wurde über ihre Situation in den ost- und südeuropäischen Ländern berichtet, nur sehr wenig hingegen über jene der Roma in Österreich: Wie viele gibt es eigentlich in Österreich? Sind sie eigentlich alle unterwegs? Wie steht es um ihre Chancen?

In der “falschen” Schule

Donnerstag, Juni 5th, 2008

Martin SchenkIn Österreich kann jedes sechste Volksschulkind nicht sinnerfassend lesen. Die internationale Lesestudie Pirls hat das ergeben. 16% der Volksschüler, das sind 14.000 Zehnjährige, haben Mühe mit den einfachsten Leseaufgaben. Die Länder mit den besten Ergebnissen weisen da nur eine Quote von 8% auf.

„Das ist wegen der Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache“, kommt jetzt der Einwand. Aber: Bei einer Auswertung jener 21 Länder, die einen Migranten-Anteil von mehr als 10% aufweisen, zeigt sich, dass der Unterschied in den Leseleistungen zwischen „Einheimischen“ und MigrantInnen in Österreich am zweithöchsten ist. Es gibt also Länder, die diese Herausforderung pädagogisch und schulisch weit besser bewältigen. Weiterlesen

andererseits 24: Bildungsgerechtigkeit

Mittwoch, April 9th, 2008
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andererseits 24 bringt einen Mitschnitt einer Diskussion zum Thema Bildungsgerechtigkeit. Im Mittelpunkt steht das Referat von Dr. Gerald Faschingeder, Leiter der Arbeitsgruppe Bildung der Katholischen Aktion Österreich.

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Wenn Kinderbetreuung privatisiert wird …

Samstag, April 5th, 2008

In Australien wurde 1991 begonnen kommerziellen, gewinnorientierten Kindergärten die Arbeit zu erleichtern. Sie erhielten nun auch staatliche Zuschüsse. Später ging man noch weiter: Staatliche Zuschüsse für Betriebskosten von gemeinnützigen Kindergärten wurden komplett gestrichen; damit entfiel der letzte Vorteil, den diese noch hatten. Jetzt herrscht Unsicherheit, weil die größte Kindergartenfirma finanzielle Probleme hat. Von den pädagogischen Fragen ganz abgesehen. Ein Lehrstück über die Kommerzialisierung der Kindergärten. Weiterlesen bei sueddeutsche.de.

Bildung – Eine große Idee und ihre Widersprüche

Montag, März 3rd, 2008

Im letzten Vortrag der Ringvorlesung “Ökonomisierung der Bildung” lud Martin Jäggle (Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Wien) am 24. 01. 2008 zu einer Zeitreise durch die Ideengeschichte des Bildungsbegriffes und kritisierte den eurozentrisch geprägten Bildungsdiskurs. Weiterlesen beim Paulo Freire Zentrum.

Das deutsche Universitätssystem befindet sich in Auflösung, und keiner merkt’s

Montag, März 3rd, 2008

Wie der Bologna-Prozess die europäischen Hochschulen einnivelliert
Amerikaner pflegen ihr Universitätsdiplom im Büro aufzuhängen. Dies geschieht nicht nur aus typisch amerikanischem Selbstbewusstsein heraus, sondern hat auch einen nachvollziehbaren Grund. Es ist nicht sehr schwer, in den Vereinigten Staaten eine Hochschule zu gründen und Abschlussdiplome zu verteilen. Entsprechend wichtig ist die ausgebende Institution. Wer einen Abschluss von einer unbekannten Universität hat, bei dem wird schon genauer hingesehen. Weiterlesen bei Telepolis.

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