Im Laufrad der Korruption
Montag, Oktober 19th, 2009Kolonialismus und Neokolonialismus sind oft bequeme Ausreden, um von einer Ursache abzulenken, die große Teile Afrikas weiter in die Armutsfalle geraten lässt. Weiterlesen bei freitag.de.
Kolonialismus und Neokolonialismus sind oft bequeme Ausreden, um von einer Ursache abzulenken, die große Teile Afrikas weiter in die Armutsfalle geraten lässt. Weiterlesen bei freitag.de.
Sie sind Teenager, die allein und unter größter Gefahr aus den Krisenregionen der Welt nach Europa flüchten – in der Hoffnung auf eines: ein Leben zu haben. Hier angekommen kämpfen sie für ein normales Leben und gegen ein System, das von ihnen verlangt, ihre Jugend einer ungewissen Zukunft zu opfern.
“Ohne die persönlichen Leidenswege zu rekonstruieren, gelingt es Kusturica, traumatische Erlebnisse schlaglichtartig vor Augen zu führen: eine Schusswunde, die noch immer Kopfschmerzen verursacht, die Überfahrt nach Lampedusa, die zahllosen Schläge und Misshandlungen von Polizei und Militär. Kusturica stellt die entscheidenden Behörden wie das Bundesasylamt jedoch nicht den Jugendlichen als anonyme Instanzen gegenüber, sondern lässt präzise den institutionellen Ablauf und die damit einhergehende Eigendynamik anschaulich werden: Auch die helfenden Betreuer, Vereine und Übersetzer sind Teil desselben Systems. „Wenn ich in Afghanistan geblieben wäre, hätten sie mich erschossen, und ich hätte meine Ruhe“ , meint einer der Jugendlichen. „Sag das denen hier, und sie erschießen dich auch“ , lautet die lapidare Antwort des anderen …” Michael Pekler, Der Standard
Little Alien ist ab Freitag, 9. Oktober, in österreichischen Kinos zu sehen. Homepage: http://www.littlealien.at
Filmkritik: derstandard.at
Das 10. Wiener Stadtgespräch stellte die Initiative „Menschen für Menschen“ vor. Die Begründer dieses Projektes, Almaz und Karlheinz Böhm, wurden von Peter Huemer interviewt und berichteten über sichtbare Fortschritte in der äthiopischen Gesellschaft. In Projekten für Frauen werden Kurse, Bildung, Kleinkredite angeboten. Frauen erhalten dadurch mehr Anerkennung in der Gesellschaft. Auch werden Aktionen gegen die katastrophalen Traditionen der Beschneidung von Mädchen und gegen zu frühe Heirat erfolgreich durchgeführt.
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Er hatte es fast geschafft, aber kurz vor Lampedusa wurde das Boot von der libyschen Küstenwache gerammt. Seine Reise führte quer durch Afrika. Die Geschichte der Odyssee VON GEORGES N. Weiterlesen bei taz.de.
20 Jahre wütete der Bürgerkrieg im Norden Ugandas – seine Auswirkungen vergiften auch das Leben im Frieden. Wie soll aus Kindersoldaten, Vergewaltigten, Waisen und Greisinnen eine Gesellschaft wachsen? Viele fühlen sich trotz einer Armada von Hilfsorganisationen im Stich gelassen. Weiterlesen bei spiegel.de.
Afrika leidet unter dem gefallenen Erz- und Ölpreis, die Touristen bleiben aus. Angesichts des dringenden Devisenbedarfs veräußern immer mehr Länder das letzte verbleibende Gut.
Weiterlesen bei derstandard.at.
Paul Bateeze, Entwicklungskoordinator der Diözese Jinja in Uganda, besucht
im November Österreich, um von seiner Arbeit zu erzählen, die aus Mitteln der Sternsingeraktion unterstützt wird, und berichtet über die aktuelle Situation.
Vom Klima und von den Menschen her hätte Uganda eigentlich ein großes Potential für eine positive Entwicklung. Das Land ist so reich an fruchtbarem Boden, dass es von Winston Churchill als »Perle Afrikas« bezeichnet wurde. Doch die Zeit der Diktatur bis in die 1980er-Jahre, der Bürgerkrieg im Norden und wirtschaftliches Fehlmanagement haben das Land zu einem der ärmsten Länder gemacht. 31% der Menschen Ugandas leben von weniger als 70 Cent am Tag, der größte Teil davon lebt am Land. Weiterlesen
| Okt ’08 |
| 27 |
| 16:00 |
Begegnung mit Gästen aus Tansania (Serengeti Nationalpark)
Der Serengeti Nationalpark in Tansania ist ein beliebtes Reiseziel. Fast ein Viertel der Fläche Tansanias sind Nationalparks und vor der Nutzung durch den Menschen geschützt. Die einheimische Bevölkerung wird dadurch oftmals in die Randgebiete der Nationalparks verdrängt, ihr Überleben und ihre Rechte dem Schutz der Wildtiere und den Anforderungen des Tourismus geopfert. Was bedeutet Naturschutz für die Bevölkerung? Bringen TouristInnen lebensnotwendige Wirtschaftseinnahmen? Wie steht es mit den Rechten der einheimischen Bevölkerung? Tumaini Matutu und Jonas Lukule vom Projekt Mara Gartenbau (MSHP) berichten über die Situation in Tansania und ihren Kampf gegen die Armut.
Kaminraum der Alserstraße 19, 1080 Wien
Respect und Welthaus Wien laden zum tee.gespräch – die persönliche Begegnung mit den Gästen bietet spannende Einblicke in ein faszinierendes Land und seine vielen Kulturen, abseits von touristischen Klischees!
| Apr ’08 |
| 13 |
| 23:00 |
“Operation Spring” am Sonntag den 13. 4. 2008 um 23 Uhr auf ORF 2
Der ORF schreibt dazu:
Dokumentarfilmthriller mit bedrohlicher Entwicklung
“Operation Spring” von Angelika Schuster und Tristan Sindelgruber ist ein Dokumentarfilmthriller über die Erprobung neuer Ermittlungsmethoden und Gesetze in Österreich. Schritt für Schritt werden die damaligen Ereignisse aufgerollt und die Hauptbeweismittel unter verschiedenen Blickwinkeln akribisch untersucht.
Während zu Beginn den Schwierigkeiten der Polizei und des Gerichts bei der Handhabung der neuen Ermittlungsmethoden und deren Ergebnissen nachgegangen wird, nehmen die Ereignisse im weiteren Verlauf eine immer bedrohlichere Entwicklung mit kafkaesken Zügen.
Beteiligte der involvierten Seiten erzählen, was sie damals erlebt haben, wie sie die Ereignisse wahrgenommen haben. Unter ihnen Richter, Anwälte, ein Beamter aus dem Justizministerium, ein ehemaliger Kronzeuge und ein verurteilter und inhaftierter Afrikaner. Die Ereignisse rund um die Polizeiaktion “Operation Spring” dominierten die österreichische Medienberichterstattung mehrere Wochen lang.
Die Operation galt nicht nur als großer Erfolg gegen die organisierte Kriminalität sondern war auch ein Testlauf für neue Ermittlungsmethoden und Gesetze wie dem Großen Lauschangriff und dem Einsatz anonymer komplett vermummter Zeugen der Anklage vor Gericht.
Von großer Aktualität ist die Frage, welcher Wert demokratischen Grundrechten eingeräumt wird, wenn Personen, die einer Minderheit angehören, verdächtigt werden, Mitglieder der organisierten Kriminalität zu sein.
Weiter Infos auf www.operation-spring.com
blackaustria ist ein Projekt, das von in Österreich lebenden Schwarzen Menschen und Kreativen aus der Werbe- und Medienbranche gegründet wurde.
Gemeinsam wird versucht, durch Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit einen Beitrag zur Verminderung von Vorurteilen und Diskriminierung von in Österreich lebenden Migranten, insbesondere von Schwarzen Menschen, zu leisten.
Die aktuelle Kampagne macht jetzt die Menschen selbst zu den Trägern der Botschaft.
Auf T-Shirts werden klassische Vorverurteilungen wie Drogendealer, Sozialschmarotzer, Scheinasylant und Taschendieb transportiert.
blackaustria zeigt damit: Ein Vorurteil übergestülpt zu bekommen ist so einfach, wie ein T-Shirt anzuziehen.
Es ist also Zeit für einen „Leiberltausch“ als Zeichen der Verbundenheit.
Wer ein blackaustria T-Shirt trägt, zeigt einerseits öffentlich auf, dass jeder ganz leicht Opfer von Vorverurteilungen werden kann. Und demonstriert andereseits seine Solidarität mit all jenen, die täglich Repressalien ausgesetzt sind.
Leiberlbestellung gibt es bei blackaustria.