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Archiv August, 2009

Europa und der Stier Spur XXIII – “Christliches” Europa?

Samstag, August 22nd, 2009
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Regina Polak und Richard Richter im Gespräch mit Univ. Prof. Dr. Susanne Heine

Univ.Prof. Dr. Susanne Heine, Vorstand am Institut für Praktische Theologie und Religionspsychologie der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, geht der vielschichtigen Frage nach der Prägung Europas durch das Christentum nach. Dabei zeigt sie auf, dass das Christentum als Staatsreligion, das Europa seit Konstantin dominierte, mit der daraus sich entwickelnden Machtstruktur nicht dem jesuanischen Prinzip entspricht und immer wieder Gegenbewegungen hervorrief. Bei der heute vollzogenen Trennung von Kirche und Staat ist es entscheidende Aufgabe, Pluralismusfähigkeit zu lernen. Der Beitrag das Christentums dazu wäre das Liebesprinzip. Im Umgang mit dem Islam ist religiöse Bildung und gegenseitiger Respekt grundlegend für den Dialog. Information allein hilft nicht gegen Vorurteile, es müssen Begegnungsräume geschaffen werden, um einander kennen zu lernen.

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Beschleunigung: „Unlösbares Dilemma für die Politik“

Freitag, August 21st, 2009

Der Soziologe Hartmut Rosa über die Tücken der Beschleunigung in allen Lebensbereichen: vom privaten und beruflichen Druck bis zur Aushöhlung der demokratischen Substanz. Weiterlesen bei diepresse.com.

Europa und der Stier XXII – Europas Auftrag

Donnerstag, August 20th, 2009
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Richard Richter im Gespräch mit Mercedes Echerer

Mercedes Echerer war von 1999-2004 Abgeordnete im EU-Parlament. Von Beruf Schauspielerin und ohne vorherige politische Laufbahn war sie in Brüssel für kulturelle Fragen zuständig. Wesentlich für Europa ist in ihren Augen der Versuch, trotz aller kriegerischen Vergangenheit in der Geschichte, in Frieden miteinander zu leben. Freiheit, Demokratie und Menschenrechte sind die großen Errungenschaften Europas. Auf dieser Basis muss Europa auch in außereuropäischen Konflikten zu vermitteln bestrebt sein. Heutige Krisenherde werden oft als religiöse oder kulturelle Konflikte dargestellt, obwohl oft ein wirtschaftlicher Hintergrund und Probleme der Ressourcen auslösend sind. Die Kulturschaffenden und religiösen Leitfiguren haben die große Aufgabe, bezüglich der Konflikte aufzuklären und sich nicht instrumentalisieren zu lassen. Wichtig für die EU ist es, mit einer Stimme zu sprechen, in Solidarität zu handeln und ihre außenpolitische Wirksamkeit noch deutlicher sichtbar zu machen.

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Grün kaufen reicht nicht

Dienstag, August 18th, 2009

Caspar Dohmen beschreibt in seinem Kommentar in der Süddeutschen Zeitung sehr gut, warum es nicht reicht, politisch korrekt zu kaufen, sondern warum es notwendig ist sich politisch zu engagieren. Weiterlesen bei sueddeutsche.de.

Europa und der Stier XXI: Pluralität leben lernen

Dienstag, August 18th, 2009
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Dr.Regina Polak im Gespräch mit Richard Richter

Im Gespräch mit MMag, Dr. Regina Polak, Vorstand des Institus für Pastorale Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, steht die Frage, wie man angesichts der vorfindbaren gesellschaftlichen Pluralität zu einem gerechten Zusammenleben kommt, im Mittelpunkt. Die Sorge bezüglich Fremdenfeindlichkeit ruft nach geeigneten Assimilationskonzepten und gemeinsamen Vorgängen, um zu lernen, mit Differenzen gut umzugehen. Wesentlich ist auch die Klärung der Vereinbarkeit von Wahrheit und Pluralität. Das Konkurrenzparadigma ist nicht weiterführend. In der Verschiedenheit liegt das Entwicklungspotential im Gemeinschaftsleben einer pluralen Gesellschaft. Mit Pluralität leben lernen, heißt eine persönliche Entscheidung zu treffen, abseits von Relativismus und Fundamentalismus.

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“Der moderne Kapitalismus ist krank”

Dienstag, August 18th, 2009

In der Wirtschaftskrise haben Seelenklempner großen Zulauf. Der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter spricht im SPIEGEL-ONLINE-Interview über die medizinischen Folgen der Angst vor Jobverlust, die verdrängten Schuldgefühle von Managern – und schrankenlose Gier. Weiterlesen bei spiegel.de.

andererseits 34 – Faule Kredite

Sonntag, August 16th, 2009
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Beim 9. Wiener Stadtgespräch sprach Peter Huemer mit dem Wirtschaftswissenschafter Prof. Kurt Rothschild über Hintergründe der Finanz- und Wirtschaftskrise, die Problematik von Spekulationsgeschäften und dem systemimmanenten Mechanismus der Gier im Kapitalismus. Überlegungen werden angestellt, wie das Gleichgewicht zwischen Politik und Wirtschaft wieder hergestellt werden kann.

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