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Archiv März, 2008

andererseits 23 – Alice Schwarzer gegen den Islamismus

Sonntag, März 30th, 2008

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In dieser Sendung werden Auszüge aus dem 5. Wiener Stadtgespräch, veranstaltet von der Arbeiterkammer Wien und der Stadtzeitung „Falter“, wiedergegeben. Zu Gast war die Publizistin und Feministin Alice Schwarzer, die besonders aktuelle Passagen aus ihrem neuesten Buch mit dem Titel „Die Antwort“ vorstellte. Dabei stand sowohl bei der Lesung wie beim Gespräch mit Peter Huemer und den Diskussionsbeiträgen der Islamismus als politische Strategie und das Kopftuch, insofern es als Flagge und Symbol der Islamisten verstanden wird, im Mittelpunkt. Gesellschaftlich sollten diese Fragen nicht der politischen Rechten überlassen werden, sondern es besteht eine Verpflichtung zur Solidarität aller mit demokratischen Muslimen und Musliminnen.

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Bettler wählen ja nicht

Sonntag, März 30th, 2008

Doris Knecht hat in ihrer Kurier-Kolummne einen sehr guten Kommentar über die aktuelle Diskussion anläßlich des Verbots mit Kindern zu betteln geschrieben…

Wiener Bettlerinnenmythen

Sonntag, März 30th, 2008

Über die Wiener Bettlerinnenszene hört man viele schlimme Sachen. Missbrauch, verborgte Kinder, Mafia sind nur ein paar dieser Dinge. Die Katholische Aktion der Erzdiözese Wien hat versucht zumindest in bezug auf die zahlreichen Bettlerinnen (auch mit Kindern), die Situation ein wenig ins rechte Licht zu rücken. Die “Wiener Bettlerinnen Mythen” finden sich hier…

Verbot des Bettelns mit Kindern in Wien

Donnerstag, März 27th, 2008

Am 28. März soll in Wien ein Verbot des Bettelns mit Kindern beschlossen werden. Mehrere Organisationen haben sich heute gegen dieses Verbot ausgesprochen, das Sozialarbeit durch Sicherheitspolizeiliche Massnahmen ersetzt. Dazu gehören die Katholische Aktion der Erzdiözese Wien, das Ökumenische Forum Christlicher Frauen, die Katholische Sozialakademie, socialattac und SOS Mitmensch. Ihre Argumente können auf der Homepage der KA Wien nachgelesen werden.

Wissensaneignung und Kompetenzerwerb von Bettlerinnen in Wien

Dienstag, März 25th, 2008

Marion Thuswald hat eine Diplomarbeit zum Thema “Betteln als Beruf? – Wissensaneignung und Kompetenzerwerb von Bettlerinnen in Wien” geschrieben. Sie greift damit ein aktuell medial und politisch heftig diskutiertes Thema auf („Bettelproblematik“) und untersucht es aus einem bildungswissenschaftlichen Blickwinkel (informeller Kompetenzerwerb von Frauen). Die Diplomarbeit wird in den nächsten Monaten als Buch erscheinen. Eine kurze Zusammenfassung ihrer Arbeit, die sie bei der 7.Armutskonferenz vorgestellt hat, findet sich hier (pdf-Datei).

Mehr vom Leben?

Dienstag, März 25th, 2008

Jeder kennt sie, keiner wirklich: die Frau hinter der Supermarktkassa. Hunderte Pendlerinnen aus dem Burgenland und der Steiermark treten für diese Arbeit täglich den Weg nach Wien an. Neue Öffnungszeiten sorgen jetzt für ein längeres Leben am laufenden Band. Das Magazin Datum hat sich die neue Situation am Beispiel einer Verkäuferin angesehen.

Die Einsamkeit des Regulators

Montag, März 24th, 2008

Jetzt wird wieder über Regulierung der Finanzmärkte diskutiert. Doch wer darf mitreden?

Im Hochsommer 2007 stürzten die Finanzmärkte weltweit in heftige Turbulenzen. Damit wurde einer jahrelangen Euphorie ein Ende gesetzt. Viele der Kreditvergaben, Wertpapierkäufe und riskanten Geschäfte der letzten Jahre erschienen den Finanzmarktakteuren plötzlich doch fragwürdiger als gedacht. Der Stimmungsumschwung ließ Papiere, die noch wenige Wochen zuvor teuer gehandelt wurden, plötzlich unverkäuflich werden, und so manche Fonds und Banken gerieten in Zahlungsschwierigkeiten. Und zahlreiche sowohl Anleger als auch Kreditnehmer mussten erkennen, dass sie große Risiken eingegangen waren, ohne dass sie sich dessen bewusst gewesen waren. Weiterlesen

TV-Tipp ARTE: Welt am Abgrund? Die zerstörte Arche

Montag, März 24th, 2008
Mrz ’08
25
21:00

Nie zuvor in der Geschichte der Menschheit verschwanden in so kurzer Zeit so viele Pflanzen und Tiere wie in den letzten 100 Jahren. Nach Informationen von Tier- und Umweltschutzverbänden sterben täglich bis zu 150 Tier- und Pflanzenarten aus. Damit hat die Zerstörung und Bedrohung der biologischen Vielfalt weltweit unvorstellbare Dimensionen erreicht. Doch nur wenigen ist bewusst, dass die Vielfalt auf unserer Erde für den Menschen unverzichtbar ist und dass der Mensch diese Misere selbst verursacht. Der Themenabend richtet den Blick unter anderem auf die Ursachen des Klimawandels und die Folgen, die er auf das Artensterben hat. Mehr bei ARTE.

Jesus sagt: Ich bin bei euch.

Sonntag, März 23rd, 2008

Jungschar Ostergrußkärtchen

Das Osterbild 2008 zum Motto „Jesus sagt: Ich bin bei euch“ kommt heuer von der Katholischen Jungschar in Südtirol und wurde von Kindern aus der Pfarre St. Ullrich (Diözese Bozen-Brixen) gemalt.

Die Katholische Jungschar möchte mit den Ostergrußkärtchen die Osterfreude – die Freude über die Auferstehung Jesu – an alle Menschen in den Pfarrgemeinden weitergeben. Damit die Ostergrüße auch wirklich alle Menschen erreichen, ist auf der Rückseite der Ostergrußkärtchen der Wunsch „Frohe Ostern“ in elf Sprachen abgedruckt.

KARFREITAG – AUCH DU BIST ERLÖST. DENKE DARAN!

Freitag, März 21st, 2008

Karfreitag

In Form von Flugblättern, Plakaten und Straßentransparenten sowie E-Mails macht die Katholische Arbeitnehmer/innenbewegung (KAB) auf Tod und Auferstehung von Jesus aus Nazareth aufmerksam. Sie will damit zum Ausdruck bringen, dass es auch heute noch viele Formen der Kreuzigung gibt.

Wenn sich auch die Methoden verfeinert haben: Es gibt nicht wenige, die einfach den Druck am Arbeitsplatz nicht mehr aushalten – oder die Erwerbsarbeit überhaupt verlieren. In Österreich sind im Jahresdurchschnitt ca. 330.000 Menschen arbeitslos. Viele von ihnen fühlen sich tatsächlich wie ans Kreuz genagelt und können sich kaum rühren.

Die KAB will die Mitmenschen, aber auch die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen aufrütteln, die vielen Kreuze in unserer Gesellschaft nicht zu übersehen, und mitzuhelfen, dass Auferstehung passieren kann. Überall dort, wo sich jemand um einen anderen kümmert, passiert bereits ein Stück Erlösung und Auferstehung. Überall dort, wo sich jemand um mehr Gerechtigkeit und Solidarität bemüht, geschieht dies ebenfalls. Ostern ist eine gute Gelegenheit, darüber nachzudenken, wo jemand ein Stück der “Erlösung” bedarf.

Die KAB möchte Mut machen und lädt dazu ein, ganz konkrete Schritte zu setzen!

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