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Archiv Januar, 2008

andererseits 20: Ohne Sozialstaat geht’s nicht

Donnerstag, Januar 31st, 2008
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Vor fünf Jahren fand das Sozialstaatsvolksbegehren statt. Was haben 717.102 Unterschriften bewirkt? andererseits berichtet von einer Diskussion im Wien-Museum mit Heiner Geißler, Stephan Schulmeister, Josef Taus, Renata Schmidtkunz, Michael Landau und Werner Vogt.

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Neuer Ethik Investment – Lehrgang der ksoe

Mittwoch, Januar 30th, 2008

Auch Christen
und
Christinnen sind
aufgerufen, verantwortliches Wirtschaften
in ihrem
eigenen Lebensbereich umzusetzen
und in ihren Geld-
und Vermögensanlagen auf ethisches Investment zu achten. Sozialwort 202
Ethisch orientierte Geldanlagen boomen. Vermehrt setzen kirchliche und gemeinnützige Organisationen auf Ethik-Investment, um Wirtschaft zukunftsfähig mitzugestalten. Ebenso wächst das Interesse von Privatpersonen an ethisch verantwortlicher Geldanlage.

Für Produktentwicklung und KundInnenberatung ergeben sich daraus neue Herausforderungen. Ethisch orientierte KundInnen vermissen bei ihrer Hausbank häufig noch das entsprechende Beratungs-Know How, das ihren Anforderungen entspricht.

Mit einem neuen Lehrgang – exklusiv für FinanzdienstleisterInnen: Banken, Versicherungen und VermögensberaterInnen – will die ksoe (Kath. Sozialakademie Österreichs) diesen neuen Herausforderungen und einer eklatanten Lücke in den einschlägigen Ausbildungen Rechnung tragen. Alle Informationen dazu gibt es bei der ksoe.

Tagelöhner für eine Handvoll Euro

Mittwoch, Januar 30th, 2008

Es ist erstaunlich wieviele Menschen es heute noch immer gibt, die sich für ein paar Euro am Tag durch’s Leben schleppen müssen. Und anscheinend ist die Zahl sogar im Steigen. Wenn es in Deutschland eine Million sind, dann sind in Österreich 100.000 durchaus realistisch. Die Süddeutsche Zeitung hat einen Ausschnitt aus dem Leben eines Taglöhners dokumentiert.

DVD-Tipp: Septemberweizen

Mittwoch, Januar 30th, 2008

Soll entsprechend
der
Abschlusserklärung des
Milleniumsgipfels der Vereinten
Nationen 2000
die Zahl der
in absoluter Armut lebenden
Menschen bis zum Jahr 2015 halbiert werden, braucht es ein Umdenken der reichen Länder und das Engagement aller staatlichen Einrichtungen und nicht-staatlichen Organisationen. Sozialwort, 270
”Septemberweizen” heißt ein Dokumentarfilm von Peter Krieg aus dem Jahr 1980 über den Hunger als kalkulierter Faktor im Weizengeschäft. Er zeigt eine geteilte Welt: die des Hungers und die des Überflusses.

Der Film forscht nach den Ursachen des Hungers in einer Zeit des Überflusses, er fragt nach den Motiven, die Weizen zur Ware und zur Waffe, Menschen zu Opfern des Wohlstandes, Natur zum Feind werden lassen. Fast 30 Jahre später sind die Probleme nicht gelöst. Daher ist es sicher kein Fehler, dass der Film jetzt als DVD wieder aufgelegt wurde. Zu kaufen z.B. beim Falter.

Ab in die WG

Mittwoch, Januar 30th, 2008

Das Thema Pflege und alte Menschen ist derzeit eines der meist diskutierten in Österreich. Die “Zeit” bringt jetzt einen Artikel über alte Menschen, die das Altersheim fürchten. Allein im vertrauten Zuhause wollen sie ebenso wenig bleiben. Deshalb wagen auch alte Menschen das Experiment einer Wohn- oder Hausgemeinschaft. Zum Artikel bei zeit.de.

Europa und der Stier – Spur XII: Weltmacht Europa?

Montag, Januar 28th, 2008
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Mag. Christian Ultsch im Gespräch mit Richard Richter

Der Politologe und Leiter des Ressorts Außenpolitik der Tageszeitung „Die Presse“ erläutert im Gespräch mit Richard Richter aktuelle Dimensionen der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik. Die Unterzeichnung der Lissaboner Verträge brachte nur einen symbolischen Fortschritt, da weiterhin das Prinzip der Einstimmigkeit in außen- und sicherheitspolitischen Anliegen gelte und es daher schwierig bleibe, einen Konsens zu finden. Wenn Europa Weltmacht sein will, müsse es – auch als pazifistische Macht – eine entsprechende Verteidigung aufbauen. Die Erweiterung Europas sieht Ultsch als das erfolgreichste außenpolitische Instrument. Für die Aufnahme der Türkei sei derzeit noch keine realistische Variante zu sehen.

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TV-Tipp 3sat: Alptraum im Fischerboot

Montag, Januar 28th, 2008
Jan ’08
30
21:00

Für die Fangrechte vor Mauretanien zahlt die Europäische Union 86 Millionen Euro im Jahr, der gefangene Fisch ist aber auf den europäischen Märkten Milliarden wert. Die Menschen an Afrikas Westküste gehen leer aus. Sie sind machtlos gegen die hoch subventionierte europäische Fischindustrie. Ihnen bleibt nur noch die Flucht. – Ein Film über Afrikas Flüchtlinge und Europas Fischereipolitik. Mehr Infos bei 3sat.

Wie weit darf eine Stadt wachsen?

Montag, Januar 28th, 2008

Arbeits- und Schulwege von drei, vier Stunden täglich. Eltern, die ihre Kinder nicht mehr sehen. Der Kollaps jeder Infrastruktur. Los Angeles, Mexico City, Bangkok: wenn Städte zerfließen – der Architekt Richard Burdett im Gespräch. Weiterlesen bei “diepresse.com“.

Armutskonferenz warnt vor “Papiertiger” bei Mindestsicherung

Montag, Januar 28th, 2008

Schwere Mängel im Sozialhilfevollzug attestiert eine Studie der Armutskonferenz insbesondere im Blick auf die Höhe der ausgezahlten Sozialhilfeleistungen, die Bezugsdauer der Leistungen, die Gewährung von Sonderzahlungen und Überbrückungsgeldern sowie die Verfahrensdauer.
Den ganzen Artikel gibt es auf stephanscom.at, die Unterlagen bei der Armutskonferenz.

Jetzt beginnt die Gen-Revolution

Freitag, Januar 25th, 2008

Die Menschheit steht vor der größten medizinischen Umwälzung seit der Entdeckung des Penicillins. Das Erbgut wird rasend schnell entschlüsselt – jetzt nehmen die Forscher die DNA einzelner Menschen ins Visier. Das Genomzeitalter hat begonnen. Weiterlesen bei derspiegel.de.

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