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Archiv Mai, 2007

Das Wiener Spendenparlament

Mittwoch, Mai 30th, 2007

Stimmen gegen Armut durch Spenden mit Stimmrecht

Das Wiener Spendenparlament ist eine soziale Initiative, in der sich Wiener Bürgerinnen und Bürger für Menschen in Not in ihrer Stadt engagieren.

Wer mindestens im Jahr 75 € spendet, erwirbt einen Sitz im Spendenparlament. In jährlichen Versammlungen wird gemeinsam diskutiert und abgestimmt, welche sozialen Initiativen wie viel Geld bekommen sollen. Dieses in Österreich bisher einzigartige Projekt sammelt “Stimmen gegen Armut” durch “Spenden mit Stimmrecht”. Weiterlesen

Die Schönheit der Gesetze

Mittwoch, Mai 30th, 2007

Martin SchenkWas ist mit der Familie Erhunwunsee in Bruck an der Mur? Was ist mit Frau Berisha und ihren drei Kinder in Vöcklabruck? Was ist mit Herrn Sharifi mit Tochter in Leoben? Was ist mit der jungen Familie aus Mazedonien in Grein? Was ist mit dem Burschen aus Tschetschenien im Burgenland? Was ist mit Halit Nuha in Linz-Kleinmünchen? Weiterlesen

Freiheit für das Saatgut

Dienstag, Mai 29th, 2007

Fünf Konzerne beherrschen den Weltmarkt, die Vielfalt geht verloren – “Ein Wahnsinn”, findet der Saatgut-Experte Peter Zipser im Interview mit derstandard.at.

Bildungsgerechtigkeit als soziale Aufgabe

Donnerstag, Mai 24th, 2007

Im letzten Beitrag wurde dargelegt, dass Bildung in der Geschichte nur selten wirklich für alle gedacht war. Bildung diente und dient in der Regel der Abgrenzung, ob nach oben oder nach unten. Das soll, das muss aber nicht so sein! Derzeit laufen in Österreich intensive Diskussionen darüber, wie das österreichische Schulsystem gerechter gemacht werden kann. Eine Arbeitsgruppe der Katholischen Aktion Österreich KAÖ hat diese Frage über eineinhalb Jahre hinweg diskutiert. Weiterlesen

Bildung gibt’s nicht geschenkt.

Montag, Mai 21st, 2007

Einige Gedanken zur gar nicht gerechten Idee der Bildung von Gerald Faschingeder.

Bildung scheint ein hoher Wert zu sein. Es kann eigentlich gar nicht anders sein, glaubt man zahlreichen Aussagen von PolitikerInnen wie auch BildungsexpertInnen, die in regelmäßigen Abständen den hohen Wert der Bildung beschwören. Sie diene der Vervollkommnung der Menschen, sei ein Recht der Menschen und zentrales Anliegen jeder Regierung. Bildung hat
wesentlich
mit Menschenwürde,
Gerechtigkeit und Freiheit
zu tun
und muss darum
Allgemeingut bleiben. Wird Menschen
der Zugang zur Bildung erschwert oder aus finanziellen Gründen unmöglich gemacht, so gereicht dies zum Nachteil der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes. Sozialwort, 24
Nebenbei wird angemerkt, dass Bildung außerdem für die Wirtschaft gut sei. Gleichzeitig fällt auf, dass Bildung tatsächlich etwas Wert ist: Wer gebildet ist oder als gebildet gilt, kann mit guten Chancen mehr Geld verdienen als ein ungebildeter Mensch. Auch in einem anderen Sinn ist Bildung Wert: Immer mehr wird versucht, Bildungseinrichtungen so zu betreiben, dass sie Profit bringen.
Aber ist das nicht ein Widerspruch? Dient Bildung nun der geistigen Vervollkommnung der Menschen oder dient sie dem Profitstreben der Reichen und Mächtigen? Um diese Frage zu beantworten lohnt ein Blick auf die Geschichte der langen Debatte um Bildung und Gerechtigkeit. Weiterlesen

andererseits 09 – Moneten und Muse

Sonntag, Mai 20th, 2007
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Ein Wirtschaftsethiker und seine Sprache, ein Musiker und sein Instrument. Ulrich Duchrow hinter dem Mikrofon, Bernhard Natschläger am Clavichord. Ein Professor und seine Thesen, ein Spieler mit Bach und Frescobaldi. Inputs für Kopf und Herz.

Mariahilf: Spaziergänge zum Thema “Frauen & Glauben”

Sonntag, Mai 20th, 2007

Die Kulturvermittlerin Petra Unger ist bekannt für ihre erfolgreichen Rundgänge durch Mariahilf. Am 24. und 31. Mai führt sie bei freiem Eintritt zur Thematik “Frauen und Religionen”.

Die Rundgänge führen in verschiedene religiöse Gemeinden des 6. Bezirks. Ausgewählt wurden dabei die katholische Gemeinde der Pfarre Mariahilf, die baptistische Gemeinde und das islamische Zentrum Imam Ali Wien in der Mollardgasse sowie die Evangelische Pfarre Gustav Adolf in der Gumpendorferstraße. Die Rundgänge sollen die Türen der Gemeinden öffnen und zum Austausch der unterschiedlichen Religionen einladen. Mehr bei diestandard.at

Ein Apfelbaum

Dienstag, Mai 15th, 2007

Martin SchenkEs ist zu beobachten, dass wer von Gerechtigkeit redet, gleichzeitig misstrauisch die Freiheit beäugt. Oder wer von Freiheit spricht, gleichzeitig zum Abgesang auf die soziale Gerechtigkeit anhebt. „Der vorherrschende Glaube an soziale Gerechtigkeit“, spottete etwa Friedrich von Hayek, „ist gegenwärtig wahrscheinlich die schwerste Bedrohung der meisten anderen Werte einer freien Zivilisation.“ Weiterlesen

Bischof Schwarz: Hedgefonds sind ethisch nicht vertretbar

Samstag, Mai 12th, 2007

Gegen Hedgefonds hat sich der Kärntner Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz ausgesprochen. „Hedgefonds sind aus ethischer Sicht abzulehnen, weil sie im Stande sind, riesige Anlagenvolumina anzuhäufen und dadurch willkürliche Trends in Form ungeordneter Marktkorrekturen auszulösen“, sagte Bischof Schwarz. Mehr bei der Diözese Gurk-Klagenfurt.

Arbeitslose Jugendliche: SMS an die Bundesregierung schicken

Donnerstag, Mai 10th, 2007

Stellenwert.at

Deshalb ist
Arbeitslosigkeit
ein schweres
Los. Wenn Jugendliche
keine Chance
bekommen, ihren Platz
in der Arbeitswelt zu
finden, ist dies nicht nur eine Belastung für die jungen Menschen selbst, denen damit signalisiert wird, dass sie nicht gebraucht werden. Jugendarbeitslosigkeit ist darüber hinaus eine Hypothek auch für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft. Sozialwort, 165
Die Katholische Jugend hat am Montag, 30.4., am „Tag der Arbeitslosen“, im Rahmen des Projektes„Stellenwert“ eine SMS-Aktion gestartet: Jugendliche, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind, können ab sofort unter 0664 66 00 356 eine SMS an Regierungsmitglieder senden und über ihre Situation oder ihre Erfahrungen bei der Arbeitssuche berichten bzw. Forderungen an die politisch Verantwortlichen richten. Damit wird den Jugendlichen eine direkte Leitung zu den politischen Entscheidungsträger/innen gelegt, Politiker/innen werden im Rahmen dieses virtuellen „Reality-Checks“ mit den (Lebens-)Realitäten und Problemen betroffener junger Menschen konfrontiert. Von stellenwert.at können direkt SMS geschickt werden.

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