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Archiv 'Spirituell'

Das Sozialwort ist nicht nur ein gesellschaftlicher Auftrag, es hat auch eine spirituelle Dimension. Hier finden Sie dazu die Möglichkeit, sich auf diese Dimension einzulassen.

Jesus sagt: Ich bin bei euch.

Sonntag, März 23rd, 2008

Jungschar Ostergrußkärtchen

Das Osterbild 2008 zum Motto „Jesus sagt: Ich bin bei euch“ kommt heuer von der Katholischen Jungschar in Südtirol und wurde von Kindern aus der Pfarre St. Ullrich (Diözese Bozen-Brixen) gemalt.

Die Katholische Jungschar möchte mit den Ostergrußkärtchen die Osterfreude – die Freude über die Auferstehung Jesu – an alle Menschen in den Pfarrgemeinden weitergeben. Damit die Ostergrüße auch wirklich alle Menschen erreichen, ist auf der Rückseite der Ostergrußkärtchen der Wunsch „Frohe Ostern“ in elf Sprachen abgedruckt.

KARFREITAG – AUCH DU BIST ERLÖST. DENKE DARAN!

Freitag, März 21st, 2008

Karfreitag

In Form von Flugblättern, Plakaten und Straßentransparenten sowie E-Mails macht die Katholische Arbeitnehmer/innenbewegung (KAB) auf Tod und Auferstehung von Jesus aus Nazareth aufmerksam. Sie will damit zum Ausdruck bringen, dass es auch heute noch viele Formen der Kreuzigung gibt.

Wenn sich auch die Methoden verfeinert haben: Es gibt nicht wenige, die einfach den Druck am Arbeitsplatz nicht mehr aushalten – oder die Erwerbsarbeit überhaupt verlieren. In Österreich sind im Jahresdurchschnitt ca. 330.000 Menschen arbeitslos. Viele von ihnen fühlen sich tatsächlich wie ans Kreuz genagelt und können sich kaum rühren.

Die KAB will die Mitmenschen, aber auch die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen aufrütteln, die vielen Kreuze in unserer Gesellschaft nicht zu übersehen, und mitzuhelfen, dass Auferstehung passieren kann. Überall dort, wo sich jemand um einen anderen kümmert, passiert bereits ein Stück Erlösung und Auferstehung. Überall dort, wo sich jemand um mehr Gerechtigkeit und Solidarität bemüht, geschieht dies ebenfalls. Ostern ist eine gute Gelegenheit, darüber nachzudenken, wo jemand ein Stück der “Erlösung” bedarf.

Die KAB möchte Mut machen und lädt dazu ein, ganz konkrete Schritte zu setzen!

Gebet eines Arbeitslosen

Montag, April 30th, 2007

Herr, weißt Du wie das ist:
Wenn man arbeiten will und nicht darf?
Wenn man am helllichten Tag auf der Parkbank sitzt?
Wenn man immer wieder Absagen bekommt?
Wenn man kein Geld verdient?
Herr, weißt Du wie das ist:
Wenn man Drückeberger heißt?
Wenn man Faulpelz heißt?
Wenn man Krimineller heißt?
Wenn man arbeitsscheues Gesindel heißt?
Herr weißt Du auch:
Wie weh das tut?
Wie viel Nerven das kostet?
Wie verletzend das ist?
Herr, ich möchte Dir keinen Vorwurf machen,
ich möchte es Dir nur sagen dürfen,
dass ich mir so mein Leben nicht vorgestellt habe und
dass ich mir so elend überflüssig vorkomme:
Nicht gebraucht /
nicht gefordert /
nicht ernst genommen /
nicht geliebt.
So bitte ich Dich, Herr:
Hilf mir, dass ich Arbeit finde und
dass ich auch gebraucht werde!
Amen

(Quelle: BIMS Informationen aus der Arge für Arbeitnehmerinnen- und Betriebspastoral)

Himmel auf Erden wird es werden

Sonntag, April 8th, 2007

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“Himmel auf Erden wird es werden”, lautet das Motto der diesjährigen Ostergrußaktion der Katholischen Jungschar. Zu Ostern werden von Jungschargruppen in ganz Österreich Ostergrußkärtchen verteilt. Gestaltet wurden das Ostergrußmotiv heuer von einem zwölfjährigen Mädchen aus der Diözese Eisenstadt.

Die Katholische Jungschar möchte mit den Ostergrußkärtchen die Osterfreude – die Freude über die Auferstehung Jesu – an alle Menschen in den Pfarrgemeinden weitergeben. Damit die Ostergrüße auch wirklich alle Menschen erreichen, ist auf der Rückseite der Ostergrußkärtchen der Wunsch „Frohe Ostern“ in elf Sprachen abgedruckt.

“Nachhaltigkeit als Prinzip”

Montag, April 2nd, 2007

Fasten
Palmsonntag – Karwoche: Zukunftsfähigkeit: Verantwortung in der Schöpfung

Altes Testament
Wohin der Fluss gelangt, da werden alle Lebewesen, alles, was sich regt, leben können (Ezechiel 47, 9)

Neues Testament
Die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes. (Römer 8, 21)

Zur exegetischen Einführung

Die Schriftstelle aus dem Alten Testament ist dem Buch Ezechiel entnommen. Der Prophet Ezechiel wirkte im 6. Jahrhundert v. Chr. im Exil in Babylonien. Der hier angeführte Vers ist dem letzten Abschnitt des Prophetenbuches entnommen (Kap. 40 – 48), der eine Vision vom neuen Israel enthält. „In fünfundzwanzigsten Jahr nach unserer Verschleppung und im vierzehnten Jahr nach der Eroberung der Stadt (Jerusalem)“ (40, 1) wird Ezechiel eine Vision des neuen Tempels geschenkt. Der Vers (47, 9) befindet sich innerhalb einer Beschreibung der Tempelquelle. Das Wasser dieser Quelle wird zur Quelle des Lebens. Weiterlesen

“Frieden – Gabe und Aufgabe”

Montag, März 26th, 2007

Fasten5. Fastensonntag – 5. Fastenwoche: Frieden in Gerechtigkeit – Gerechtigkeit weltweit

Frieden in Gerechtigkeit

Altes Testament
Er spricht Recht im Streit der Völker,…. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg. (Jesaja 2, 4)

Neues Testament
Jesus,… ist unser Friede. Er … riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder. (Epheser 2, 14)

Zur exegetischen Einführung

Am Beginn des Buches des Propheten Jesaja, der in Jerusalem im 8. Jh. v. Chr. wirkte, steht eine Vision über Jerusalem als Mittelpunkt des künftigen messianischen Reiches. Die „Völkerwallfahrt“, die am Ende der Tage „zum Berg mit dem Haus des Herrn“ ziehen wird (Jes 2,2) ist ein Auftrag für Israel. Die Mahnungen des Propheten in den folgenden Abschnitten des Buches sind auf dem Hintergrund der Erwählung, die Zeichen für die ganze Welt sein soll, zu sehen. Denn Israel ist dazu bestimmt, die Berufung Gottes vor der Welt zu leben. Gerade deshalb wird das Verhalten in der Gegenwart kritisch betrachtet und ein würdiger Wandel im Lichte Gottes eingemahnt: Weiterlesen

“Menschengerechte Arbeit”

Montag, März 19th, 2007

Fasten4. Fastensonntag – 4. Fastenwoche: Arbeit – Wirtschaft – Soziale Sicherheit

Altes Testament
Das ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen,… an die Hungrigen dein Brot auszuteilen, die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen. (Jesaja 58, 6-7)

Neues Testament
Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. … Jedem wurde so viel zugeteilt, wie er nötig hatte. (Apostelgeschichte 4, 34-35)

Zur exegetischen Einführung

Das alttestamentliche Zitat aus dem Buch Jesaja ist einem Abschnitt entnommen, in dem „wahre Frömmigkeit“ und ein Fasten, das Gott gefällt, beschrieben wird. Es geht nicht um Kasteiungen des Fastens ohne Wandel der Gesinnung, sondern um ein Fasten, das dem Menschen Augen und Herz für die Nöte der Mitmenschen öffnet. Nicht ichbezogenes Handeln, das sich in der Selbstbespiegelung gefällt und die eigene Tugend herausstellen will, ist gefragt, sondern mitmenschliches Handeln, das in Werken der Barmherzigkeit (vgl. Mt 25, 35 ff.) seinen Ausdruck findet. Hierin zeigt sich das Ergriffensein von Gottes Geist und seinem Werk der Erlösung. Weiterlesen

„Herausforderungen und Wandel“

Montag, März 12th, 2007

Fasten3. Fastensonntag – 3. Fastenwoche: Lebensräume Land – Stadt – Europa

Altes Testament
Er führte mich hinaus ins Weite,
er befreite mich, denn er hatte an mir Gefallen.
(Psalm 18, 20)

Neues Testament
Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein.
(Offenbarung 21, 3)

Zur exegetischen Einführung

Psalm 18, der David zugeschrieben wird, ist ein Danklied des Königs für einen von Gott geschenkten Sieg. Vers 20 bezieht sich auf die Rettung aus der Hand der Feinde. Gott schafft dem Menschen Weite, er engt ihn nicht ein. Wenn Gott rettend eingreift, dann erhält das Leben neuen Raum. Weiterlesen

„Solidarisch leben“

Montag, März 5th, 2007

Fasten2. Fastensonntag – 2. Fastenwoche: Lebensverbindungen

Altes Testament
Gott schuf den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. (Genesis 1, 27)

Neues Testament
Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. (Johannes 15, 12-13)

Zur exegetischen Einführung

Der aus dem Alten Testament ausgewählte Bibelvers ist Teil des Schöpfungsberichts im Buch Genesis. Die Gottebenbildlichkeit wird dem Menschen im Mit-Sein, im Miteinandersein von Mann und Frau geschenkt. Die Weitergabe des Lebens im leiblichen und geistlichen Sinn geschieht nicht durch den isolierten Einzelnen, sondern in „Lebensverbindungen“. Mann und Frau, Mensch und Mensch sind aufeinander verwiesen, um im Leben zu bestehen und zu einem geglückten Leben zu finden. Die Bibel gibt uns über den Schöpfungsvorgang keinen historischen Bericht, sie macht keine naturwissenschaftlichen Aussagen darüber, sondern es handelt sich um heilsgeschichtliche Glaubensaussagen und theologische Auslegungen über die Beziehung zwischen Gott und Mensch, zwischen Schöpfer und Geschöpf. Weiterlesen

„Leben in der Mediengesellschaft“

Montag, Februar 26th, 2007

Fasten1. Fastensonntag – 1. Fastenwoche: Medien

Altes Testament
Das Wissen ist für den Gebildeten ein stärkerer Schutz als zehn Machthaber zusammen. (Kohelet 7, 19)

Neues Testament
Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein. (Matthäus 5, 37)

Zur exegetischen Einführung

Der alttestamentliche Bibelvers ist dem Buch Kohelet entnommen, das um die Mitte des 3. Jahrhunderts vor Christus verfasst wurde. Die Bezeichnung „Kohelet“ bezieht sich auf die Überschrift des Buches und meint keinen Eigennamen. Es ist eher eine Gattungs- oder Berufsbezeichnung und bedeutet soviel wie Prediger oder Lehrer in der gottesdienstlichen Versammlung. Die griechisch-lateinische Übersetzung überträgt den Titel des Buches fast wörtlich, indem sie den Begriff „Ecclesiastes“ für „Kohelet“ setzt. Luther verwendet dann den deutschen Ausdruck „Prediger“. Das Buch wurde in der Tradition Salomo zugeschrieben. Weiterlesen

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