
In Form von Flugblättern, Plakaten und Straßentransparenten sowie E-Mails macht die Katholische Arbeitnehmer/innenbewegung (KAB) auf Tod und Auferstehung von Jesus aus Nazareth aufmerksam. Sie will damit zum Ausdruck bringen, dass es auch heute noch viele Formen der Kreuzigung gibt.
Wenn sich auch die Methoden verfeinert haben: Es gibt nicht wenige, die einfach den Druck am Arbeitsplatz nicht mehr aushalten – oder die Erwerbsarbeit überhaupt verlieren. In Österreich sind im Jahresdurchschnitt ca. 330.000 Menschen arbeitslos. Viele von ihnen fühlen sich tatsächlich wie ans Kreuz genagelt und können sich kaum rühren.
Die KAB will die Mitmenschen, aber auch die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen aufrütteln, die vielen Kreuze in unserer Gesellschaft nicht zu übersehen, und mitzuhelfen, dass Auferstehung passieren kann. Überall dort, wo sich jemand um einen anderen kümmert, passiert bereits ein Stück Erlösung und Auferstehung. Überall dort, wo sich jemand um mehr Gerechtigkeit und Solidarität bemüht, geschieht dies ebenfalls. Ostern ist eine gute Gelegenheit, darüber nachzudenken, wo jemand ein Stück der “Erlösung” bedarf.
Die KAB möchte Mut machen und lädt dazu ein, ganz konkrete Schritte zu setzen!