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Was man mit 700 Milliarden Dollar alles kaufen könnte

01.10.2008, von admin

Geld verändert die Welt - jedenfalls könnte man mit 700 Milliarden Dollar - also: 700.000.000.000 Dollar - eine Menge bewirken. So viel will die US-Regierung in das Banken- und Finanzsystem pumpen, um eine weitere Pleite wie die der Investmentbank Lehman Brothers zu verhindern. Wie gigantisch diese unvorstellbare Summe ist, wird deutlich, wenn man sich vorstellt, was man mit dem Geld sonst noch alles anstellen könnte. Z.B. Arbeit für 22 Millionen Menschen bezahlen, eine allgemeine Krankenversicherung einführen oder Zzhn Jahre die Armut in Afrika bekämpfen. Mehr Vorschläge gibt es bei spiegel.de.

Die kapitale Läuterung

20.09.2008, von admin

Mittlerweile drängt sich der Eindruck auf, dass der Kapitalismus gar nicht gesiegt, sondern nur überlebt hat - womöglich auch sich selbst. Sieger sehen anders aus. Weiterlesen bei sueddeutsche.de.

Erdöl macht das Leben teuer

10.09.2008, von admin

Martin Schenk313.000 Menschen im Land können es sich nicht leisten, die Wohnung angemessen warm zu halten. Das sind vier Prozent der Wohnbevölkerung. Wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, wird diese Zahl im nächsten Jahr auf eine halbe Million Menschen ansteigen. Die Heiz- und Wohnkosten machen bei Haushalten mit weniger als 900 Euro bereits 36 Prozent des monatlich verfügbaren Gesamtbudgets aus. Je weiter das Einkommen sinkt, desto höher der Anteil. Weiterlesen »

10.Oktober - Tag des Bleiberechts

10.09.2008, von admin

Flüchtlings-, Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen haben den 10. Oktober zum Tag des Bleiberechts erklärt, um auf die Notwendigkeit einer menschenwürdigen Bleiberechtsregelung hinzuweisen. Alle Informationen dazu gibt es auf der Homepage www.bleiberecht.at.

Gemeinderatskandidat der Truka-Indianer am Rio Sao Francisco wurde brutal ermordet

29.08.2008, von admin

Solidaritätsbesuch von CPT und Welthaus & KOO aus Österreich in Cabobro, Pernambuco

27.8.08 Cabobro, Pernambuco, Brasilien, Welthaus-Reise August 2008 (Christoph Watz)

Kurz bevor wir - das Team der Welthaus Österreich Reise - im Nordosten Brasiliens in Bahia und Pernambuco mit der CPT das umstrittene Flussumleitungsprojekt des Rio Sao Francisco besuchen wollen, erhalten wir eine schockierende Nachricht: Ein Gemeinderatskandidat wurde letztes Wochenende erschossen! Am 23. August 2008, wurde Mozeni Araújo de Sá, 36 Jahre, brutal ermordet. Er war nicht nur aussichtsreicher Kandidat, sondern auch Führungspersönlichkeit des Indigenen Volkes TRUKA.

Wir besuchten die Familie des Ermordeten Indios und zuvor auch das militärische Sperrgebiet des umstrittenen Flussumleitungsprojektes am Rio Sao Francisco. Wir fanden es sehr zynisch, dass uns die Militärs wenige Tage nach einem Mord erklärten, dass „die Sicherheitssituation in der Region allein durch ihre Präsenz viel besser geworden sei“. Leider nicht für die Indianer, deren Land und Wasserwege durch das Megaprojekt zerstört werden. Mozeni Araújo de Sá ist tot, die Truka-Indianer und die vielen solidarischen Basisbewegungen sind schockiert und die meisten Medien schweigen den Vorfall tot.
Am Sonntag, 31.8. wird zumindest in Europa im ARD um 18.30 eine Dokumentation über den Kampf der kleinen Leute gegen dieses Megaprojekt ausgestrahlt. Weiterlesen »

“3 Monate nur für die Polizei gearbeitet!”

14.07.2008, von admin

Cristina N. bettelt in Wien, um sich die Augenoperation zu leisten

Cristina N. aus Rumänien hat ein auf fünf Jahre befristetes Aufenthaltsverbot erhalten, das nach dreimaligem Verstoß gegen den § 2 WSLG – das ist der Wiener Bettelei-Paragraph – verhängt wird. Ein Aufenthaltsverbot für eine EU-Bürgerin ist zumindest kurios. Wäre die „öffentliche Sicherheit“ tatsächlich durch eine Bettlerin gefährdet, müsste der gesellschaftliche Zustand als krank beschrieben werden. Weiteres Kuriosum im Krieg der Behörden gegen die Armen aus Osteuropa: behördliche „Bettlerin“-Vermerke in den Reisepässen. Weiterlesen beim Augustin.

Konsumoptimismus. Alle wollen mehr Bio für mehr Gerechtigkeit

25.06.2008, von admin

Marketingabteilungen propagieren den ethischen Konsum, die Gemeinde der
“strategischen KonsumentInnen”, die mit den Produkten eine gerechte Welt
erkaufen wollen, wächst. Über biofairen Konsum als Lifestyle und
Verkaufsstrategie von Unternehmen schreibt Sascha Klemz, Mitarbeiter im
Informationszentrum 3. Welt (iz3w), in einer dreiteiligen Artikelserie.

Teil I: Biofairer Konsum als Identitätsstrategie

Teil II: Greenwashing-Strategien von Unternehmen

Teil III: Die “Nachhaltigkeit” des ethischen Konsums

„Mindestsicherung“: Mythos und Wahrheit

24.06.2008, von admin

Martin SchenkDer Entwurf zur Mindestsicherung liegt jetzt auf dem Tisch. Erstmals gibt es die Details schwarz auf weiß. Bei Durchsicht des Papiers fällt auf, dass eine ganze Reihe von Mythen verbreitet werden, die mit dem realen Vorhaben im Entwurf wenig zu tun haben.

Der erste Mythos lautet: „Die Mindestsicherung ersetzt die Sozialhilfe“, so liest man es in fast allen Medien. Das ist unrichtig. Weiterlesen »

Europa und der Stier - Spur XVI: Was ist Gerechtigkeit?

17.06.2008, von admin
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Univ. Prof. Dr. Christa Schnabl im Gespräch mit Richard Richter und Regina Polak

Christa Schnabl, Vizerektorin der Universität Wien und Professorin am Institut für Sozialethik der Katholisch-Theologischen Fakultät, sieht in den Menschenrechten eine zentrale Bestimmung für Europa. Sie wurden aus der europäischen Geschichte heraus festgelegt und sind als Lernprozess aus der europäischen Leidensgeschichte hervorgegangen. Im Gespräch legt Schnabl verschiedene Gerechtigkeitsvorstellungen dar. Thema ist auch die Frage, wie Gerechtigkeit im sozialen Gefüge garantiert und umgesetzt werden kann. Ein wichtiger Beitrag ist hier in der christlichen Tradition zu sehen, in deren Verständnis es keine Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit gibt. Für den politischen Diskurs ist die Frage entscheidend, wie Beteiligung, Partizipation und Solidarität im öffentlichen Raum verwirklicht werden können.

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Wie Schokolade zum Spekulationsobjekt wird

10.06.2008, von admin

Spekulanten wetten nicht nur auf Öl, Gold oder Weizen. Auch Kakao ist ins Visier der Börse geraten - mit fatalen Folgen für Schokoladenliebhaber. Das Lieblingsnaschwerk der Deutschen und Österreicher ist so teuer wie nie. Weiterlesen bei spiegel.de.

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