24.12.2011, von admin
Daniel Renyi im Gespräch mit Richard Richter
Zu Gast bei Richard Richter ist der ungarische Journalist Daniel Renyi. Dieser hat 2011 den Press Freedom Award der Vereinigung “Reporter ohne Grenzen” erhalten. Bemerkenswert ist dies insofern, als dass der Preis für gewöhnlich nicht an EU-Länder geht. Was ist also los in Ungarn? Daniel Renyi skizziert die ungarische Politlandschaft und weist auf jene Gefahren hin, die von Parteien wie Jobbik und Fidesz ausgehen.
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15.12.2011, von admin
Im Frühsommer 2011 erregte der „Aufruf zum Ungehorsam“ der Pfarrerinitiative Aufsehen. In der aufgeregten medialen Berichterstattung und in manch vorschnellen Deutungen der Vorgänge kamen grundsätzliche Fragen der innerkirchlichen Verfassung und Kommunikationsstrukturen oft zu kurz. Aus diesem Grund dokumentiert “andererseits” Statements von Monsignore Helmut Schüller, dem Sprecher der Pfarrerinitiative. Die Aussagen stammen von einer Podiumsdiskussion Anfang November 2011.

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24.11.2011, von admin
Die „Allianz für den freien Sonntag Österreich“ setzt sich seit mittlerweile 10 Jahren für den arbeitsfreien Sonntag ein. Im Zeichen dieses Jubiläums spricht Richard Richter mit führenden Persönlichkeiten der Bewegung. Es gibt Antworten auf folgende Fragen: Wie kam es zu dieser Vereinigung? Wofür steht sie? Interviewpartner von Richard Richter sind: Franz Georg Brantner (GPA, Sprecher der Sonntagsallianz ), Maximilian Aichern (em. Bischof, Initiator der Sonntagsallianz) und Erich Reichelt (GPA, Mitbegründer der Sonntagsallianz).

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26.10.2011, von admin
Dr. Rubina Möhring im Gespräch mit Richard Richter
Dr. Rubina Möhring, Präsidentin der österreichischen Sektion von “Reporter ohne Grenzen” und Vizepräsidentin der internationalen Organisation, ist zu Gast bei Richard Richter. Die Journalistin und studierte Historikerin spricht über die Freiheit der Medien. Ausgangspunkt ist ihre Dissertation, in der sie sich mit dem Verhältnis Österreich-Ungarns zum Osmanischen Reich vor dem 1. Weltkrieg beschäftigte. Es geht um die Frage nach der essentiellen Bedeutung geschichtlichen Wissens für die Interpretation aktueller politischer Ereignisse. Möhring spricht weiters auch über ihren Werdegang, den ORF, die oft vernachlässigte journalistische Trennung von Sachinformation und Meinung sowie über Menschenrechte und die Pressefreiheit. Die Abschlussfrage beschäftigt sich mit Möhrings Buch über die europäische Asylpolitik.
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22.10.2011, von admin
Zum Abschluss der 4. internationalen Woche des Grundeinkommens fand im Wiener Rabenhoftheater eine Lesung aus Tagebüchern Arbeitsloser statt. Mit dieser Aktion wurde ein Projekt auf die Bühne gebracht, das eigentlich im Internet zu Hause ist. Arbeitslose aus verschiedenen Ländern stellen ihre Tagebuchnotizen online und gewähren auf diese Weise der breiten Öffentlichkeit Einblicke in ihren Alltag. Es lesen Peter Gach, Langzeitarbeitsloser und vormals Angestellter beim Globus-Verlag, sowie Judith Pühringer, die Erlebnisse aus dem Blog der Britin Justine wiedergibt.

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28.09.2011, von admin
Dr. Paul Schulmeister im Gespräch mit Richard Richter
Im Sommer 2011 war der mittlerweile verstorbene renommierte ehemalige ORF-Deutschlandkorrespondent Paul Schulmeister zu Gast bei Richard Richter. Hauptgesprächsthema war natürlich die historische Wende 1989 in Deutschland, die Schulmeister als Korrespondent besonders nah miterlebte. Wie empfand er die Politik von Ost- und Westdeutschland vor diesem Ereignis? Im Gespräch mit Richard Richter schildert der Journalist einprägsam die Hintergründe und Entwicklungen.
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28.08.2011, von admin
Dr. Susanne Scholl im Gespräch mit Richard Richter
Die österreichische Journalistin Dr. Susanne Scholl spricht mit Richard Richter über die Faszination Russland, wie sie den Mauerfall in Deutschland und den Zusammenbruch der Sowjetunion als ORF-Korrespondentin erlebt hat und warum die politische Elite in Russland das Vereinte Europa nicht als ernstzunehmende politische Größe ansieht. Angesprochen auf die politische Situation in Europa kritisiert Scholl die zunehmenden Menschenrechtsverletzungen gegenüber Flüchtlingen, den Umgang mit der Finanzkrise in Griechenland und die profaschistischen Tendenzen in unseren Nachbarstaaten Ungarn und der Slowakei, gegen die sich Scholl ein viel stärkeres politisches Auftreten der Europäischen Mitgliedsstaaten wünscht.entität finden können.
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24.07.2011, von admin
Das Ludwig Boltzmann Institut leistet mit dem Projekt respekt.net unbürokratische Hilfe für ehemalige Guantanamo-Häftlinge, die sich nach ihrer Freilassung oftmals in prekären wirtschaftlichen Situationen wiederfinden. respekt.net setzt dort an, wo Menschen mit den Konsequenzen staatlicher Willkür und Misshandlung alleine gelassen werden. Ausführlicher Bericht von einer Pressekonferenz, bei der die Initiatoren Manfred Nowak (wissenschaftlicher Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts) und Wolfgang Petritsch (ehemaliger hoher Repräsentant in Bosnien und Herzegowina), ihr Projekt näher vorstellen und das Bewusstsein für den notwendigen Diskurs über die Haftbarkeit von verantwortlichen Staaten und ihrer offiziellen Vertreter schärfen wollen.

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01.06.2011, von admin
Prof. Eveline Goddman-Thau im Gespräch mit Richard Richter und Regina Polak
Prof. Eveline Goodman-Thau wurde 1934 in Wien geboren, musste 1938 flüchten, überlebte – versteckt in den Niederlanden – die Shoa. Sie ist Professorin für jüdische Religionsgeschichte und Kulturphilosophie. Wichtig aber ist ihr vor allem, dass sie (in Jerusalem) ordinierte Rabbinerin ist; die erste aus Österreich.
Goodman-Thau erläutert die Grundzüge des jüdischen Denkens und setzt dazu bei der Entstehung des Monotheismus an. Und sie zeigt, dass dieses originär jüdische Weltverständnis nach wie vor eine unverzichtbare und gerade heute wichtige Alternative zu den Denktraditionen der Dichotomie, der Komplementarität und der Dialektik anbietet. Das neue Europa könnte in dem exilierten Erbe der Juden genau das Grundverständnis finden, das es für seine Zukunft bräuchte: Dass das Eine und das Andere einander gegenseitig benötigen, dass sie sich erst im Gegenüber erkennen und ihre Identität finden können.
„Wir sind Europäer, wir Juden!“
„Ich will dem Judentum die Würde zurückgeben, die ihm als eine der Traditionen, die Europa geprägt hat, zusteht.“
„Das Abendland ist jüdisch, es ist christlich, und es ist muslimisch!“
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27.05.2011, von admin
Andererseits zeigt “Frauenstimmen, die Gesellschaft verändern”, ein Podiumsgespräch das die katholische Frauenbewegung gemeinsam mit dem Welthaus Wien und dem WIDE-Netzwerk veranstaltet hat. Im Zentrum steht dabei die Situation der Frauen in Nicaragua und diverse Medien- und Sozialprojekte ebendort. Am Podium sprechen Jamileth Chavarria vom Radiosender “Palabra de mujer” und Yolanda Rossman von Horizont 3000 – beide aus Nicaragua, sowie die Schriftstellerin und Journalistin Eva Rossmann und Ursula Dullnik vom WIDE-Netzwerk.

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